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Messe Transport und Logistik setzt in den guten Ergebnissen fort
Gesellschaft Messe München International (MMI) mit ungefähr 40 Messen ist eine der größten Weltgesellschaften, die sich mit der Organisation der Messen beschäftigen. Auf den Münchener Veranstaltungen nimmt insgesamt mehr als 30 000 Aussteller aus über 100 Ländern teil und jährlich begrüßt sie mehr als 2 Millionen Besucher aus über 200 Ländern der Welt.
Außerdem organisiert MMI die Messen auch in Asien, Russland, im Nahen Osten und in Südamerika. Mit 6 ausländischen Tochtergesellschaften in Europa a Asien, als auch 66 Vertretern bedeckt sie 89 Länder.
Die bedeutendste Veranstaltung MMI ist die internationale Messe Transport Logistik, die jede zwei Jahre auf der Münchener Messe stattfindet, einer der modernsten auf der Welt. Auf der diesjährigen Messe, präsentierte sich trotz der Krise, im Vergleich mit dem letzten Jahr mehr Aussteller und Besucher. Auch die Politiker schätzten die reiche Teilnahme der Unternehmer auf der Messe. „Das große Interesse an diesjähriger Messe ist ein positives Signal für die ganze Industrie. Von hier geht ein sehr klarer Impuls aus – und das brauchen wir," sagte bei der Eröffnung der Messe der deutsche Minister für Verkehr Wolfgang Tiefensee. Sein holländischer Kollege, Minister Camiel Eurlings, sagte: „Transport und Logistik trägt mit ihrem Wachstum eine wichtige Nachricht bei: in der schweren Zeit, stellt sie die Hoffnung wieder her. Sie ist ohne Zweifel die größte Messe in diesem Fach."
Krise und Logistik
Die internationale Finanzkrise verursacht einen enormen Druck auf den Kostenabbau in den Unternehmen. Nach einer bestimmten Studie, an der 1 400 Unternehmen beteiligt wurden, sieht im Jahr 2009 eine Menge der deutschen Maschinenbauingenieure vor allem die negativen Folgen und wenigere Möglichkeiten, die neue Herausforderungen mitbringen werden. Viel versprechende Rationalisierungspotenziale bietet Logistik an, die durch die Globalisierung der Märkte und Verknüpfung der Unternehmen weiterhin ihr Anteil an der Gesamtwirtschaft erhöht. Obwohl die Logistik mit dem größten Kostenblock rechnet, wird ihre Leistungskapazität trotzdem noch lange nicht ausgeschöpft sein. Die effiziente interne und externe Logistik stellt den Schlüssel zum Erfolg und höheren Erträgen dar. Vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmen spielt die funktionelle und innovative Logistik eine wichtige Rolle, wo die Zeichen wie Qualität, Service und gute Preisbedingungen in der Konkurrenz entscheidend sind.
Eine große Anzahl internationaler Aussteller präsentierte sich auf dem Gebiet des Bahngütertransports. Auf den Außenflächen als auch in den Messehallen fehlte keiner der weltweit bekannten Hersteller von Bahnfahrzeugen wie Alstom, Bombardier, Vossloh und VTG, die ihre neuesten Modelle vorstellten. Außerdem traf sich hier die Vertretung fast aller Bahnunternehmen aus dem ganzen Europa, inklusive ZSSK Cargo.
Bahnen kommen voran
Teilnehmer im Bereich des Gütertransports haben in diesem Jahr eine breite Debatte geführt. Obwohl die Aussichten für dieses Jahr aufgrund der Wirtschaftskrise sehr pessimistisch sind, bleibt das Ziel, einen Teil des Gütertransports auf die Bahnen zu verlagern. Die Ergebnisse des letzten Jahres zeigten dabei die Zunahme der Bahnbeförderungen um 1,9 Prozent, wobei der Lastkraftwagentransport nur um 1,6 Prozent gestiegen wurde. Dies deutet auch darauf, dass sich die Liberalisierung des Bahntransports lohnt. Die Züge werden in Bezug auf Leistung, Qualität und Preis viel konkurrenzfähiger, und dies bringt dem Bahntransport als einer Alternative zum Lastkraftwagentransport einen guten Ausgangspunkt in die Zukunft. Den Zuwachs des Bahntransports weist auch die Tatsache nach, dass die Leistungen des Gütertransports in Deutschland im Rahmen der Jahre 2003 bis 2007 von etwa 85 auf über 114 Milliarden Tonnenkilometer pro Jahr erhöht wurden. Diesen Fragen widmete sich auch das Forum: Neue Möglichkeiten für die Beförderer im Bahngütertransport.
Transport und Umwelt
Zusätzlich zu den Auswirkungen der Krise, richtete man die Aufmerksamkeit auf die Frage der dauerhaft erhaltbaren Entwicklung in Bezug auf den Umweltschutz. Mehr als ein Fünftel der gesamten Menge der schädlichen Kohlendioxid-Emissionen kommt aus dem Verkehr, davon 90 Prozent entsteht im LKW- und Lufttransport. Auch die anderen giftigen Luftschadstoffe stammen vom Verkehr: 20 Prozent der Emissionen und sogar 60 Prozent der Stickoxidemissionen. Dabei produziert der Bahntransport nur etwa ein Prozent aller Treibhausgase emittiert in Deutschland. Die Transportverlagerung von der Straße auf die Bahn um einen Prozentpunkt würde Jahresproduktion von Kohlendioxid um etwa 500 000 Tonnen verringern. Die Frage ist, ob sich die Wirtschaftskrise unter der Verlagerung der Prioritäten auf dem Gebiet des Umweltschutzes nicht unterschreibt und ob die Energiesparmaßnahmen hier nicht gezeigt werden. Auch das waren die Fragen, die von den Beteiligten in der Diskussion gelöst wurden.
Messe in Zahlen
An der diesjährigen Messe nahmen mehr als 1 700 Aussteller aus 55 Ländern teil. Sie besetzen 100 000 m2 Ausstellungsfläche in 8 Hallen und auf den Freiflächen. Die meisten (850) Aussteller waren Anbieter der Logistikdienstleistungen, IT-Unternehmen (250), Unternehmer im Bereich des Lufttransports (200). Es wurden 160 Häfen, 80 Bahngesellschaften und die gleiche Anzahl der Gesellschaften vom Bereich der Herstellung von LKWs und Bahnfahrzeugen vorgestellt. Die Slowakei wurde von 9 Unternehmen vertreten.
Im Rahmen von Transport und Logistik wurden die wissenschaftlichen Konferenzen Air Cargo Europe und mariLOG Eurasia organisiert. Bei der Konferenz und den begleitenden Veranstaltungen wurden mehr als 250 Experten vorgestellt. |